Andacht 18.4.2017

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Joh. 14,6

Christus ist der alleinige Weg zum Vater. Unser Gewissen, wenn es erweckt ist, läßt uns den heiligen und gerechten Gott fürchten. Solange der Fluch nicht weggenommen, die Schuld nicht gesühnt ist, gibt es für keinen, wer er auch sei, Friede, Gemeinschaft mit Gott, ein Kommen zum Vater.

Jesus aber ist der Weg zur Vergebung der Sünden, die uns los macht vom bösen Gewissen und mit Gott versöhnt. Denn er ist es, der um teuren Preis das Lösegeld für unsere Schuld erworben hat. Gott hätte seinen geliebten Sohn nicht also in Schmach und Schmerz des Todes gegeben, wenn es irgend einen anderen Weg zur Versöhnung für uns gegeben hätte. Jesus Christus ist’s allein, durch den und in dem der gefallene Mensch Zugang zu Gott hat, ihn Vater nennen und ihm nahen darf mit seinen Bitten und Anliegen.

Jesus ist auch der Weg zur Heilung von der Sünde. Er ist im Namen aller und für alle, die an ihn glauben, der Sünde gestorben (Röm. 6,11), hat dem Tode und Teufel die Macht genommen und die Welt überwunden. Jeder andere Weg, der Sünde Herr zu werden, all unsere Arbeit, unsere Gerechtigkeit vor menschlichem Urteil und Aufrichtigkeit in den eigenen Augen hilft und außer Christus nichts. Christus ist uns gemacht zur Heiligung, zur Gerechtigkeit und zur Erlösung.

Jesus ist auch der Weg zu allen Gaben und Gnaden Gottes. Der Vater hat ihm alles übergeben; es ist Gottes Wohlgefallen gewesen, daß in ihm alle Fülle wohnen sollte. Wer den Sohn nicht hat, der hat den Vater nicht. Wohl uns, daß der Sohn dem hilfesuchenden Sünder verheißt: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen (Joh. 6,37).

Nur in ihm, o Wundergaben,
Können wir Erlösung haben,
Die Erlösung durch sein Blut.
Hört’s, das Leben ist erschienen,
Und ein ewiges Versühnen
kommt in Jesu uns zu gut.
*Grafe*