Andacht 15.5.2017

Der Herr merkts und hört’s.
Mal. 3,16

Wenn schon das Geschrei von Sodom vor Gott in der Höhe gekommen ist, sollte es dann dort verborgen bleiben, wenn unter uns Geistesbewegungen stattfinden? Zum Dienste derer, welche ererben sollen die Seligkeit, sind Engel ausgesandt. Es besteht offenbar zwischen Himmel und Erde eine rege Verbindung. Wenn sich Jünger in die Schrift vertiefen, wenn sie betend vor Gott liegen, empfangen sie köstliche Segnungen von oben. Und dort werden sie bald Jesus in Seiner Herrlichkeit und Seine Erlösten sehen dürfen. Nur getrost, das wahrhaft Menschliche wird nie vernichtet, es hat ewigen Bestand. Woher nehmen wir den Beweis für diesen Satz? Aus der Erschaffung des Menschen nach dem Bilde Gottes. Der Herr wird für die Seinen die Dinge herstellen, wie sie waren vor dem Fall. Die Erneuerten werden beim Herrn und werden beisammen sein, sie werden miteinander fröhlich leben vor ihrem Gott. Da haben wir denn alle Gelegenheit, Vätern und Müttern, Führern und einstigen Seelsorgern zu danken und mit ihnen von dem zu sprechen, was der Herr im Prüfungsstande an uns getan hat. Das Leben im Himmelreich ist die größte und köstlichste Wirklichkeit. Denke über die erste Bestimmung der Menschen und über ihr Leben im Paradiese nach, erwäge, was uns die Schlusskapitel der Heiligen Schrift berichten, so wird es dir ganz klar werden, dass das wahrhaft Menschliche nie untergeht. Gott und Menschen gehören zusammen, und was der heilige Schöpfer in Seiner Weisheit und Liebe in unsere Natur und in unser Herz gelegt hat, das wird seine volle Befriedigung finden. In Jesus haben wir jetzt schon eine wesenhafte Verbindung mit der Heimat.