Andacht 20.5.2017

Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liehe und der Zucht.
2. Tim. 1,7

Unsere Gemeinschaft mit dem Heiligen Geiste darf nicht locker, sie muss gläubig, innig, völlig sein. Geistgetaufte Jünger stehen in der Zucht, in der Leitung, in der Kraft und in der Heiligung des Geistes. Es ist sehr beachtenswert, dass der Heilige Geist Sein Zuchtamt meistens durch Schriftworte ausübt. Warum wissen sich auch Jünger, die tiefe geistliche Erfahrungen gemacht haben, wieder leer und wie getrennt vom Herrn? Ach, sie sind nicht unter dem Worte geblieben, sie haben sich der Zucht des Geistes nicht gebeugt. Ihr Herz bleibt leer, wenn der Heilige Geist Seine Lebensworte in ihrem Herzen nicht lebendigmachen darf. Heilsam ist die Zucht. O lass dich zurechtweisen, ermahnen, strafen; wer Zucht annimmt, wird leben. Wenn aber Geisterfüllte sich eigensinnig, hochmütig, selbstsüchtig, lüstern finden lassen, wenn sie sich ungöttlichen Strömungen öffnen, so betrüben sie den Heiligen Geist und verdrängen Ihn. Das ist folgenschwer, denn gar bald ist viel verloren. Ist es schon wichtig, hineinzukommen in die Gemeinschaft des Heiligen Geistes, so ist es noch weit wichtiger, darin zu bleiben. Vergiss es ja nie: Er ist heilig! Und wir wandeln in der Heiligung, wenn wir in der Zucht und in der Leitung des Heiligen Geistes bleiben. Was Gläubige empfangen haben, das werden sie nur dann nicht verlieren, wenn sie immer wieder trinken an den Quellen des Heils, wenn sie sich immer wieder vom Heiligen Geiste erfüllen lassen. Befleißige dich, stille, eingekehrt, gesammelt zu sein. Dein Geist sei auf Jesus gerichtet, so kann der Heilige Geist bei dir bleiben.