Zitat 7.6.2017

Wenn die Tage der großen Opfer und Stürme da sind, richtet sich unser Herz auf, als ahnten wir, wir werden gewaltig geschüttelt, aber jetzt wachsen wir auch durch all das Große, was uns so aufpeitscht. Aber wenn die Tage leise und trübe dahinfließen wie Spülwasser – kein Sonnenschein und kein Regenguß – alles fahle Dämmerung, kleine Allerweltsschwierigkeiten, dann ermattet das Herz am leichtesten. Gilt es in solchen Zeiten nicht besonders, daß man im Gebet sich mit dem Größten befaßt und sein Wort auf sich wirken läßt? Sein Wort hat in solchen Tagen nichts von seiner Schönheit und Kraft eingebüßt; es hat für jeden Tag eine besondere Seite von Güte und Kraft; es ist alle Morgen neu! Und wie die Tage sein werden, so wird seine Kraft auch sein!