Andacht 2.9.2017

Selig sind die / so hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit / Denn sie sollen satt werden.

DIesen hunger und durst spüret man dabey / Wenn ein Mensch gerne Gottes wort höret und lieset / der selbig hat gewislich die hoffnung / das er in allerley anfechtung / Not und Tod / durchs Wort werde Labsal und gewissen Trost finden.

Die aber / so sat sind / das ist / so Gottes wort nicht hören noch lesen / Sondern es in wind schlahen / und verachten / die werden endlich so hüngern und dürsten / das sie niemand wird laben mit dem geringsten tröpflin wassers / Wie es dem reichen Man in der Helle gieng / der in der flammen / nicht mit dem kleinesten finger Lazari / konde gelabet werden.

Es heisst / Gleubet an das Liecht / dieweil irs habt / das ir des Liechts kinder seid. Item / Sehet / das ir die gnade Gottes nicht vergeblich empfahet. Itzt ist die angeneme zeit etc. ii.Cor. vi.