Andacht 18.9.2017

Unser Herr warnte uns als nächstes vor Heuchelei und vor Zurschaustellung beim Ausüben des Gottesdienstes. Was wir tun, muss aus einem inneren Einstellung heraus passieren, damit wir Gott wohlgefällig sein mögen, nicht um von Menschen gelobt zu werden. In diesen Versen werden wir vor Heuchelei beim Almosengeben gewarnt. Achten Sie darauf. Es ist eine spitzfindige Sünde; und Prahlerei kriecht in das, was wir tun, hinein, bevor es uns bewusst ist. Aber die Aufgabe ist nicht minder notwendig und ausgezeichnet dazu geeignet, von Heuchlern benutzt zu werden, um ihren Stolz zu nähren. Der Tod, den Christus durchmachte mag zuerst als ein Versprechen erscheinen, aber es ist deren Lohn; nicht die Belohnung, die Gott denen verspricht, die Gutes tun, sondern der Lohn, den die Heuchler sich selbst versprechen, und es ist ein armseliger Lohn; sie taten es, um von den Menschen gesehen zu werden und sie werden von den Menschen gesehen. Wenn wir unsere guten Taten geringschätzen, wird Gott sie wertschätzen. Er wird Dich belohnen; nicht wie der Meister, der seinem Knecht das gibt, was er verdient, aber nicht mehr, sondern als ein Vater, der überreichlich seinen Sohn, der ihm dient, beschenkt.